Unsichtbare Zahnfüllungen

Composite-Technik und Keramik-Inlays für ästhetische Zähne

Kleinere Defekte können mit einer direkten Füllung (Composite) verschlossen werden, während größere Defekte durch eine indirekte Füllung (Inlay) zu versorgen sind.

Nano-Hybrid-Composite-Füllungen

Dieses Füllmaterial stellt zurzeit die Spitze der direkten Füllmaterialien dar, es besteht aus einer Mischung von Kunststoff und Keramik. Zuerst wird der zu füllende Zahn unter Verwendung eines Latextuches (Kofferdam) von der Mundhöhle isoliert und anschließend die Karies zahnschonend entfernt. Im Anschluss wird der Zahn durch drei spezielle Flüssigkeiten konditioniert, die Composite-Füllung in kleinen Schichten eingebracht und durch blaues Licht bestimmter Wellenlänge ausgehärtet. Durch die Verwendung von zahnfarbenem Füllungsmaterial entsteht eine unsichtbare und damit hoch ästhetische Zahnfüllung.

Keramik-Inlay

Inlays kommen immer dann zum Einsatz, wenn der Zahnhartsubstanz-Defekt zu groß ist, um mit einer Composite-Füllung versorgt zu werden. Inlays sind extrem präzise, vom Zahntechniker laborgefertigte Keramikeinlagen, die durch den Zahnarzt in den Zahn verklebt werden. Während früher Inlays aus Gold bestanden und mit Zement im Zahn befestigt wurden, bestehen diese heute aus Vollkeramik. Dies hat zum einen den Vorteil, dass sie zahnfarben sind und somit höchste ästhetische Ansprüche erfüllen sowie durch ein spezielles Klebeverfahren mit dem Zahn verbunden werden. Dies führt zu einem extrem stabilen und biomechanischen Verbund zwischen Zahn und Keramik.

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