Schienentherapie bei Knirschen
oder Bruxen

Die Craniomandibuläre Dysfunktion

Schonen der Zahnsubstanz vor vorzeitigem Verschleiß

Die Ursachen, die zum Knirschen (Zähne reiben gegeneinander) oder Bruxen (Zähne werden gegeneinandergepresst) führen, sind vielfältiger Natur. Die häufigsten Ursachen sind berufsbedingter oder privater Stress in Verbindung mit einer Zahnfehlstellung, die sozusagen zum Knirschen animiert. Die klassische „Therapie“ besteht nach der Vermessung der Kiefer und einer Problemanalyse in der Herstellung einer speziellen Schiene, die Fehlstellungen der Zähne und der Kiefer untereinander ausgleicht und die Kiefer in eine therapeutische Lagebeziehung zueinander bringt. Je nach Zeitpunkt des Knirschens oder Bruxens muss die Schiene tagsüber oder nachts getragen werden. So wird nicht nur die Zahnsubstanz vor frühzeitigem Verschleiß geschont, auch dem Kiefergelenk werden wieder die richtigen Bewegungsabläufe vorgegeben.

Diese Symptome können durch Zähneknirschen entstehen:

Symptome durch Zähneknirschen

 

Kopfschmerzen durch Zähneknirschen

Kopfschmerzen:
Der Druck im Kiefergelenk kann zu schmerzhaften Verspannungen der Kopfmuskulatur führen. Die möglicherweise übersäuerte Muskulatur des Kauapparates kann Schmerzen über den gesamten Kopf ausstrahlen.

Reibe- und Knarzgeräusche durch Zähneknirschen

Reibe- und Knarzgeräusche:
Durch das starke Pressen und Reiben können chronische Geräusche im Kiefergelenk entstehen.

Verschleiß der Zahnsubstanz durch Zähneknirschen

Verschleiß der Zahnsubstanz:
Regelmäßiges Knirschen und/oder Pressen führt zur Abnutzung (Abrasion) der Zähne. Auch Furchen im Zahnschmelz oder sogar Bruchstellen können durch Reibung und Druck entstehen.

Eingeschränkte Mundöffnung durch Zähneknirschen Eingeschränkte Mundöffnung
   
Schluckbeschwerden durch Zähneknirschen Schluckbeschwerden
   
Ohrenschmerzen und Tinnitus durch Zähneknirschen

Ohrenschmerzen und Tinnitus:
Der ständige Druck im Kiefergelenk kann auf das Ohr ausstrahlen und dort zu Schmerzen und sogar Tinnitus führen.

 
Kiefergelenkschmerzen durch Zähneknirschen Kiefergelenkschmerzen
   
Nackenverspannungen durch Zähneknirschen Nackenverspannungen
   
Schulterschmerzen durch Zähneknirschen Schulterschmerzen

 

Unsere Behandlungsmethoden gehen weiter –
Zusammenarbeit mit Physiotherapeuten

Knirschen oder Bruxen führt zu Verspannungen und Verhärtungen der Kaumuskulatur. Damit eine Schienentherapie optimal wirken kann, werden Sie zusätzlich von Physiotherapeuten betreut, die mit uns im Team zusammenarbeiten und sich der muskulären Komponente Ihrer Erkrankung annehmen.

Die Schienentherapie ist nur ein Zwischenschritt

Im Regelfall sollte die Schienentherapie nur über einen bestimmten Zeitraum eingesetzt werden; sie ist also kein Endergebnis einer Behandlung, sondern nur ein Zwischenschritt. Nur bei zeitlich begrenztem Knirschen oder Bruxen, z. B. bei Prüfungsstress oder Ähnlichem, ist die Schiene Ziel der Behandlung. In allen anderen Fällen dient die Schiene nur als therapeutisches Mittel, das primär die Probleme beseitigt. Bei Schmerz- bzw. Beschwerdefreiheit wird der durch die Schiene regulierte Biss entweder in eine neue Versorgung (Kronen, Brücken usw.) übernommen oder vom Kieferorthopäden neu eingestellt.

Gerne beraten wir Sie ausführlich zu diesem Thema. Vereinbaren Sie einfach einen Termin in unserer Praxis. Wir freuen uns auf Sie!

 

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Vorteile Okklusionsschiene (Aufbissschiene)

vorteile kieferknirschen neu

  • Schutz der Zähne vor weiterem Abrieb
  • Entspannung von Ober- und Unterkiefer
  • Entlastung der Kiefermuskulatur

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